Archiv der Fantasie

*Lyrik* – In den Schatten

In den Schatten

 

Fehler, Fehler komm zu mir ich rufe dich und will dich nicht.

Wiederholungen bestimmen

Tränenüberströmt umklammere ich das Lenkrad,  Instinkt übernimmt das Gaspedal

Immer wieder finde ich mich hier

Wieder und wieder die gleichen falschen Entscheidungen die mich höhnisch winkend zu sich rufen

und ich schreie und sie hören mich, folgen mir

Ich stoße sie von mir, verschaffe mir Platz

In den Schatten rumort der nächste Tag, wartet auf einen zu schwachen Moment

 

 

Deine Stimme kratzt über die verstecken Gedanken, lässt Schauer über meine Seele flimmern

Immer so kurz davor alles auszuwringen und leer zu werden

Was hält mich dann noch zurück?

Anstand ist ein dummer Ansatz

3 Antworten auf „*Lyrik* – In den Schatten“

  1. Kann das gut nachvollziehen. Könnte inhaltlich von mir sein. Aber du schreibst in Wort und Form origineller als ich und ich genieße es, weil es mir gefällt und weil du die Gabe hast, Gefühle für den Leser zu konservieren, der das eins zu eins nachempfinden kann. Darauf kommt es an bei aller Verzweiflung, Selbstanklage und Traurigkeit. Fehler sind da, um gemacht zu werden, denn sie unterscheiden uns von perfekten Maschinen. Ganz lieben Gruß, PP 🙂

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  2. PS: Manche sagen, Literatur muss das enthalten, was neu ist für den Leser, weil sie sonst überflüssig wäre. Ich sage: Literatur muss das enthalten, was alle betrifft und alle verstehen und kennen, weil sie nur so Trost und Halt sein kann in kalten Stunden.

    Kafka sagt: „Literatur muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.“ Und Hesse sagt: „Die wärmste Lehre ist mir die liebste.“ Wer will da widersprechen?

    Ich will mich in Lyrik nicht neu entdecken, sondern aufgehoben wiederfinden und dann entdecke ich mich im andern neu.

    Durch dein Leben und dein Schreiben kannst du vielen lesenden Menschen helfen, die vielleicht nicht selbst schreiben, weil ihnen Zeit oder Gabe fehlen, denn du schreibst für sie und hilfst ihnen damit, schenkst ihnen ein Sprachrohr.

    Das gilt für viele kreative Schreiber im Internet und besonders Frauen sind hier sehr vom Himmel oder den Sternen beseelt, weil sie das ausdrücken, wovor sich Männer manchmal scheuen, nämlich reines Gefühl des Herzens und der Seele.

    Pada PP 🙂

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