Archiv der Fantasie

*Rezension* – Die Zeitmaschine von H.G. Wells

*Diese Rezension enthält keine Spoiler*

*Triggerwarnungen: Gewalt, (Menschen)- Fresserei, psychische (Zeitreise)-Belastung*

Hallo du,

heute möchte ich meine Rezension mit einem Zitat aus dem Buch beginnen.

Zitat: „Der Zeitreisende war nicht dort. Ich meinte einen Moment eine geisterhafte undeutliche Gestalt in einer wirbelnden Masse von Schwarz und Messing zu sehen – eine so durchsichtige Gestalt, daß die Bank dahinter mit den Zeichenbogen völlig deutlich war; aber dieses Phantom verschwand, als ich mir die Augen rieb. “ ( Aus „Die Zeitmaschine Position 1438 = 96 % im E-Book, Sätze 5 bis 6 )

Eckdaten zum e-book:

Autor: Herbert Georg Wells

100 Seiten

0,99 EUR

fuxbau Verlag

Originaltitel „The Time Machine“

Erste Veröffentlichung 1895

Gesamteindruck:

Ein Mann der durch die Zeit reist. Sein Name ist unbekannt, doch die Verhältnisse in denen er lebt und arbeitet werden zu Beginn auf unterhaltsame Weise erläutert.Der alte Mann hat eine Gruppe von Personen zu sich gerufen, um ihnen etwas vorzuführen. Wie der Titel schon verrät, handelt es sich um eine Zeitmaschine von deren funktionieren der Mann überzeugt ist.

Ob nun im Traum oder in der Wirklichkeit, der Zeitreisende landet an einem unwirklichen Ort an dem alles anders läuft. Doch selbst dort gibt es das Gute und das Böse und mehr als einmal habe ich mich während des Lesens gefragt, welche der zahlreichen Theorien des Zeitreisenden nun die Wirklichkeit beschreibt.

Positives:

Immer wieder führt H.G Wells den Leser auf falsche Fährten. Teilweise erklärt sogar der Hauptcharakter, dass diese nicht stimmen können. Trotzdem bleibt oft Unsicherheit. Die Welt, in der dieser Roman spielt könnte, mit Blick auf das Thema „Zeit“, endlos ausgedehnt sein. Doch beschränkt sich die Umgebung auf das Wesentliche und lässt alles unnötige weg was das Buch leicht und strukturiert macht.

Die Charaktere sind spannend, gerade weil nicht alles über sie bekannt wird. Wie für science fiction üblich, spielen Technik und Phantastik eine große Rolle. Doch selbst mir als wenig technikaffinem Menschen waren die Vorgänge stets klar und die technischen Details nicht zu ausführlich.

Kapitellänge und kurze Absätze empfand ich als angenehm.

Negatives:

Den Punkt „schwierige Sprache“ reiße ich hier nur kurz an, denn im Jahre 1895 wurde einfach anders geschrieben als heute. Die Rechtschreibung ist nicht auf dem aktuellen Stand, was mich während des Lesens aber nicht sonderlich gestört hat.

Empfehlungen:

Ich empfehle dieses Buch aufgrund der etwas schwierigen Sprache ab 14 Jahren. Jeder, der wie ich in das Genre Sci-Fi hineinschnuppern möchte oder einen „Klassiker“ lesen möchte ohne gleich von 500 Seiten erschlagen zu werden kann zugreifen. Das e-book wurde gut aufbereitet und ist für 99ct absolut zu empfehlen.

Bewertung:

4 von 5 Hasen

hasex4

Diese Rezension ist subjektiv. Das Buch kann von jedem anders empfunden werden. Die Triggerwarnungen erstelle ich nach meinem persönlichen Empfinden.

6 Antworten auf „*Rezension* – Die Zeitmaschine von H.G. Wells“

  1. Gute Rezension, solltest du bei Amazon bringen. Wells gilt als eine Art Fortsetzung von Edgar Allan Poe. Ich liebe die Geschichte und es handelt sich um Weltliteratur, wurde mehrfach verfilmt und findet sogar Einzug in die Werbung .. Fünf Sterne für deine – auf den Punkt gebrachte – Rezension und Daumen hoch. Fühl dich aus der Ferne gedrückt dafür, dass du auch ältere Bücher besprichst. Ich liebe ältere Bücher: Dickens, Poe, Wells, Bierce, Baudelaire, Le Fanu usw. uws. ❤

    Gefällt 1 Person

    1. Danke 🙂
      Ich muss gestehen, dass ich mir Amazon-Rezensionen sehr sparsam bin. Ich möchte keinen doppelten Content wegen der Suchmaschinen und ich habe nicht viel davon außer zusätzliche Arbeit.
      Ich lese was ich möchte und halte nicht viel von Trends.
      *umarmt zurück*

      Liebe Grüße

      Laura

      Gefällt 1 Person

      1. Du bist nicht Laura Trifkovic, die Hessenmeisterin in Takwondo? Dann würdest du in Dietzenbach wohnen, das zu Offenbach gehört und ich könnt dich abends zum Essen einladen und noch viel mehr unternehmen 🙂

        Gefällt 1 Person

      2. Ach nö: Das „leider“ können wir streichen. Jeder Mensch ist wertvoll, hat seine Stärken. Sie kann vll. nicht so gut schreiben wie du, ist musisch weniger begabt. Nur schade, dass du dann doch weiter weg wohnst. Da ist nichts mit abends mal schnell in der Pizza treffen oder beim kleinen Chinesen .. :/

        Gefällt 1 Person

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